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Neu: TCM-Praxis für Akupunktur und
Tuina in Schaan und Basel
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Liechtensteins Therapeuten haben seit dem Vorjahr eine eigene Sektion „Komplementär-Therapie“ in der Wirtschaftskammer . Die frühere Sektion Komplementärmedizin wurde in „Naturheilkunde“ umbenannt. |
Diese Weichenstellung erfolgte aufgrund des neuen Gesundheitsgesetzes in Liechtenstein, in dem neben anderen medizinischen Pflegeberufen nun auch Traditionelle Chinesische Medizin TCM, Europäische Naturheilkunde TEN sowie der Naturheilpraktiker aufgenommen wurden.
Was ist Komplementär-Therapie?
Komplementär-Therapie üben in Liechtenstein künftig alle jene Therapeuten
aus, die nach entsprechender Qualifikation per Gewerbeschein vom Amt für
Volkswirtschaft zugelassen sind. Dazu zählen unter anderen die Methoden
Akupunktur-Massage (APM), Atemtherapie, Craniosacral-Therapie, Kinesiologie, Massage
sowie Shiatsu und weitere.
Komplementäre Therapie umfasst Beratung und Behandlung nach Vorgabe der Gewerbebewilligung. Die gesetzliche Abgrenzung zu den Gesundheitsberufen und der Naturheilkunde besteht darin, dass die Ausübung dieser Tätigkeiten und die Behandlung von Kranken eine Bewilligung vom Amt für Gesundheit voraussetzt. Damit orientiert sich die Komplementär-Therapie auch an der laufenden Berufsbildentwicklung zum KT-Therapeuten in der Schweiz.
Ziele der Sektion Komplementär-Therapie in der Wirtschaftskammer Liechtenstein sind die Information der rund 300 gewerblichen Therapeuten im Fürstentum sowie die Präsentation der Komplementär-Methoden in der Öffentlichkeit.
Anerkennung Komplementär-Therapie
Die Methode APM-Therapie, Akupunktur Massage nach Radloff wie auch Akupunkt-Massage nach Penzel, ist per 30. August 2010 offiziell von der Qualitätssicherungskommission der OdA KTTC als Komplementär-Methode anerkannt worden. Damit sind in der Schweiz nun 17 Therapien als Komplementär-Methoden offiziell anerkannt.
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Verbunden mit der Anerkennung ist die Möglichkeit er Erlangung eines
Branchen-Diploms. Dieses wird nur aufgrund entsprechender Nachweise
ausgestellt. Grundvoraussetzung ist ein Diplomabschluss in einer der
offiziell anerkannten KT-Methoden, eine entsprechende Berufspraxis und
der Nachweis von Fortbildungen.
Erforderlich ist die Absolvierung einer so genannten Passerelle KT, eines Validierungsverfahrens, bei dem die fachspezifischen wie auch fachübergreifenden Kompetenzen nachgewiesen werden müssen. Zudem sind natürlich die Nachweise über medizinische Grundlagenkenntnisse wie auch in der Notfallhilfe zu belegen. Das Branchendiplom KomplementärTherapeut OdA KTTC ist der zurzeit höchste gesamtschweizerische Berufsabschluss in der Komplementärtherapie. In der nahen Zukunft soll für die therapeutischen Berufe der anerkannten Methoden eine gesamtschweizerischer Berufsabschluss mit einer entsprechenden Bezeichnung folgen. Die Vorbereitungen dazu werden von den OdA's der Komplementärtherapie (OdA KT) und der Alternativ-Medizin (OdA AM) in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Bundesstellen geführt. Derzeit läuft eine öffentliche Vernehmlassung der neuen Berufe. |
Durch die offizielle Anerkennung der Methode APM-Therapie, Akupunktur Massage nach Radloff wie auch Akupunkt-Massage nach Penzel, wurde eine wesentliche Grundlage für die Teilnahme der APM-Therapeuten an der künftigen Berufsentwicklung und Berufsanerkennung geschaffen.
Weitere Informationen zum Thema APM-Therapie
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Symposium zu ADHS |
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Das Aufmerksamkeits- bzw. Hyperaktivitäts-Syndrom AD(H)S stand im Mittelpunkt des 5. ASCA Forums am 14. November 09 im Züricher Volkshaus. 500 TherapeutInnen konnten sich interdisziplinär-fachübergreifend über den aktuellen Stand in der Diagnose und Behandlung informieren. Kindern und Jugendlichen mit AD(H)S fehlt gewissermassen der Filter, um aus der Vielzahl von Eindrücken im täglichen Leben etwa für eine gestellte Aufgabe die wesentlichen Gedanken zusammenzufassen. 3 bis 5 Prozent sind betroffen. Hauptproblem dieser Kinder und Jugendlichen ist eine Reizüberflutung, weshalb sie meist „gereizt“ reagieren, aber auch mit grosser Unsicherheit, im höheren Altern dann zum Teil mit Aggression. Wichtiger als Medikamente sind bei ADHS Verständnis, aber auch Zuwendung und Hilfe sowie vor allem ganz klare Strukturen, klare Aufträge oder auch immer wiederkehrende Abläufe, die Sicherheit geben. So lassen sich durch klare Strukturen auch die Begleitsymptome wie Störungen im sozialen Verhalten von Eltern. Lehrern und Therapeuten leichter in den Griff bekommen. Denn jede ADHS-Situation ist individuell unterschiedlich, betonte Dr. Mercedes Ogal aus Brunnen. Sie stellt auf ihrer Homepage www.kinderarztpraxis-brunnen.ch auch Tipps für Eltern und Lehrer zur Verfügung. Vom „Zappelphillip“ bis zum „Hans guck in die Luft“, also vom unruhigen Kind bis zum verträumten spannt sich der Symptombogen.
Die Suche nach Ursachen und Auslösern für AD(H)S zeigt – über den gestörten Dopamin-Stoffwechsel hinaus – eine breite Palette von Erkenntnissen. So scheint den Kindern schon im Säuglingsalter gewissermassen Raum zu fehlen. Unterschiedliche Studien verweisen auf traumatische Erlebnisse, u.a. bei einer eingeleiteten und damit schnellen Geburt, die in der Therapie etwa durch das Heranführen an frühkindliche Bewegungsmuster aufgelöst werden können (Bernhard Prechter). Auch familiär-systemische Problemstellungen können auf Kinder übertragen solche Symptome auslösen, Erfahrungen mit der systemische Arbeit gekoppelt mit Homöopathie präsentierte Dr. Barbara Schmid vom ZIS in Aarau. Das Messen der EEG-Hirnströme und die Beeinflussung der Hirnfrequenzen mit Neurofeedback wiederum, wie das Susanne Schmid-Grether vorstellte, liefert eindrückliche Ergebnisse. Fazit: Es gibt bei ADHS unterschiedliche Typen, auf die je nach Muster die Verabreichung von Medikamenten (wie Ritalin und Concerta oder das neue Strattera bzw. Dexamin) abgestimmt werden muss. Und last not least wurden bestimmte Nahrungsmittel bzw. deren Unverträglichkeiten im Zusammenhang mit AD(H)S diskutiert. Hier im Zusammenhang auch die Verabreichung von Omega-Fettsäuren, was neuerdings oft als Alternative zu Ritalin (Methylphenidat) und anderen gesehen wird. Die von Dr. Elke Strauch vorgestellten Ernährungskomponenten kurz gefasst: Omega-3 hilft bei ADHS langfristig, Omega-6 bei Neurodermitis. Klarheit, ob etwa nötige Mineralsalze fehlen, schafft hier die Haaranalyse (Haarbüschel zur Analyse einschicken). Links: Dr.
Mercedes Ogal (Kinderärztin und Naturheilpraktikerin) ASCA Forum http://www.asca.ch/upload/pdf/14.9.09%20ASCA_ProgrammA3_2009.pdf Buch zum Thema: „Wackelpeter und Trotzkopf“ |
Das Frühjahr im Zeichen des Holz-Elements
Das Frühjahr ist steht im Zeichen des Holz-Elements und damit der Funktionen und Leitbahnen von Leber und Galle. Sie stärken die frühlingshafte Aufbruchstimmung, alle Pläne, Visionen, die Kreativität beziehen ihre Kraft aus dem Holzelement.
„Vorsicht, es geht ein kalter Wind“, sagen da oft ältere Leute und meinen damit eine gewisse Anfälligkeit für Verkühlungen und ein steifes Genick. Tatsächlich zieht der Gallen-Meridian über Nacken und Schulter und ist dort für kalten Wind angreifbar, was in dem wichtigen Akupunkturpunkt „Wind Teich“ (Gb 20 - Fengchi) seinen bildhaften Ausdruck gefunden hat.
Ernährung: Die Kraft des Frühlings bezieht man in diesen Monaten aus allen Nahrungsmitteln mit saurem Geschmack, sie werden dem Holzelement zugeordnet. Fast alle sauren Lebensmittel haben eine erfrischende Energie, was für die Holz-Organe (Galle und Leber) äusserst günstig ist. Ihre Wirkung besteht darin, die Säfte des Körpers zu bewahren und die Substanz zu festigen.
Die jährliche Erneuerung im Frühling beschert uns körperliche und emotionale Flexibilität (biegsam wie junges Holz), auf welche die Holzorgane Leber und Gallenblase bei ihrer Entgiftungs- und Verdauungsfunktion angewiesen sind.
Apfeltee zum Entschlacken:
Hier setzt mein Gesundheits-Tipp zur Jahreszeit an: Entgiften und entschlacken Sie den Körper mit meinem Apfel-Tee.
Man nehme:
1 Apfel – Sorte: Ida Red oder Cox-Orange, einen Apfel mit dem Gurkenhobel in dünne Scheiben schneiden,
2 – 3 cm Zimt-Stange und 3 – 7 Stück Zimt-Nelken
1 Liter kochendes Wasser darüber giessen, dann 15 – 20 Min ziehen lassen und abseihen.
Trinken
Sie davon mindestens einen Liter pro Tag und das über eine Woche lang. Sie werden
sich frisch fühlen und den Frühling als gesunde Jahreszeit erleben und geniessen. J
Der Sommer im Zeichen von Herz und Feuer
Der Sommer ist voll feuriger Dynamik und Wachstum. Diese Jahreszeit steht im Zeichen des Feuer-Elements, es ist die Zeit des „Grossen Yang“, nach der Chinesischen Medizin von Herz und Dünndarm sowie San Jiao und Perikard. Wir erleben eine feurige Farbenpracht in der Natur, wohlriechende Düfte, das erfreut unser Herz.
Auch die Ernährung steht im Zeichen der sommerlichen Feuerhitze, mit Fleisch vom Grill und einem Schluck Wein. Wir Menschen öffnen uns nach aussen und verbringen viel Zeit in der freien Natur. Wir erfreuen uns an langen Tagen mit viel Sonnenschein und blauem Himmel und an lauen Sommernächten. Es ist die Zeit von Gartenfesten und geselligem Beisammensein.
Feurig bitter ist jetzt der angenehme Geschmack unserer Speisen und Getränke. Das Fleisch der Wandlungsphase Feuer ist das Lamm, die Getreidesorte Hirse. Als Getränke schätzen wir jetzt besonders Bitteres, vor allem Kaffee und Tee. Diese Getränke mit ihrem bitteren Geschmack wirken Hitze senkend – bekannt aus den heissen Ländern, wo tagsüber jedem Gast heisser Tee gereicht wird. Das kühlt und stillt den Durst.
Aber auch die bittere schwarze Schokolade soll hier einmal hervorgehoben werden und ihr überaus günstiger Einfluss auf das Herz (wieder Verbindung zum Feuer-Element). Nach einer Studie aus der Schweiz wird der schwarzen „Schocki“ eine vorbeugende ja sogar heilsame Wirkung auf Herz und Kreislauf bestätigt – wie übrigens aus anderer Sicht auch einem Glas Rotwein am Tag – aber eben 1 Glas J
Spätsommer – Erde-Zeit
Süsses tonisiert die Milz - zu viel davon macht sie nass
Der Spätsommer hat Einzug gehalten. Je nachdem ob als Rechenbeispiel der 18 Tage Dojo-Zeit zwischen Sommer und Herbst oder wie wir es auch als eigene Jahreszeit zwischen Mitte August und Mitte September empfinden, nach der Sommerhitze die warme Zeit des Spätsommers, in der die Feuchtigkeit eine grosse Rolle spielt.
Das Feuchte ist das Kennzeichen des Erd-Elements. Die Erde transformiert, sie wandelt um und bietet damit die ideale Grundlage für das Wachsen, für die Mitte und Grundlage aller Lebensprozesse. Ihre Farbe ist das Gelb, das Goldgelb und der Geschmack das Süsse. In unserem Körper spiegelt sich das Element Erde in Magen und Milz/Pankreas, sie zerlegen die Nahrung in Rein und Unrein und bereiten die Körpersäfte auf.
Wenn die Körpermitte zunimmt
Das Süsse tonisiert die Milz, macht sie warmherzig und entspannt. Doch zu
viel davon ist auch nicht gut. Da der süsse Geschmack auch Feuchtigkeit bildet,
gleichzeitig Süsses die Speicherung anregt, ist der Zusammenhang von
Süssigkeiten und Übergewicht ein allgegenwärtiges Thema. Bekommt die Milz aus
chinesischer Sicht zu viel Süsses, wird sie nass und damit geschwächt. Die Folge
meist Übergewicht.
Psychisch gesehen fördert das Erd-Element kräftige Wurzeln, eine Ruhe in der eigenen Mitte. Sorgen und Grübeln stören und schwächen das Erd-Element und verlangen nach mehr Süssem (Heisshunger), was spontan beruhigend wirkt. Immer mehr davon, legt sich an in Form von Feuchtigkeit und Speichergewebe. So schliesst sich der Kreis und dann in der Folge der meist immer enger werdende Gürtel um den Bauch.
Dies lässt sich bisweilen an den Zusammenhängen beobachten, dass von Stress oder auch Sorgen geplagte Menschen ein Übergewichtproblem herumschleppen, ohne dass sie mehr essen. Ähnliche Zusammenhänge erklärt auch der Ernährungswissenschaftler Udo Pollmer in seinen Büchern, in denen er den Diät-Wahnsinn anprangert, zum Beispiel im 3SAT Interview "Wer Angst vor Essen hat, wird fetter".
Zwetschken-Knödel
Der Spätsommer versüsst uns die Jahreszeit mit herrlich süssen Früchten und
einer ganzen Reihe von Süssspeisen, von denen ich hier stellvertretend eines
meiner Lieblingsgerichte vorstelle: Österreichische Zwetschken-Knödel
500 g gekochte und geschälte Kartoffeln werden durchpassiert und mit 100 g glattem Mehl, einem Ei und einem 40 g Stück Butter sowie einer Prise Salz vermischt und zu einem lockeren Teig geknetet (für Hobbyköche geht es auch mit Fertigteig). Mit der Teigmasse eine Rolle bilden und davon dicke Scheiben abschneiden, die mit den gewaschenen und abgetrockneten Zwetschken gefüllt und zu Knödeln geformt werden. Das Formen geht mit nassen Händen einfacher. In leicht kochendem und leicht gesalzenem Wasser 5 Min. kochen und dann den in gerösteten Butterbröseln vorsichtig wälzen. Vor dem Servieren mit Staubzuckern bestreuen.
Zubereitung der gerösteten Butterbrösel: 2 - 3 Stück Butter in der Pfanne zergehen lassen und etwa 200 g Semmelbrösel dazugeben und unter ständigem Umrühren goldgelb anrösten, etwas Zucker dazugeben, der leicht karamellisieren kann. Nicht zu lange rösten!
Gutes Gelingen!

Herbst – Metall-Zeit
Atmung stärkt das Immunsystem
Der Herbst bringt uns mit der Wandlungsphase Metall eine Zuwendung zum Yin. So wie die klare Herbstluft an manchen Tagen die Welt kristallklar zeigt, so steht diese Phase der fünf Elemente für Klarheit und Ordnung, für das harmonische Wechselspiel von Innen und Aussen im Sinne von Abgrenzung. Die Natur wird dominiert von Trockenheit, das richtige Mass an Schärfe passt jetzt zum Geschmack.
Herbst-Blick von den 'Drei Schwestern' übers Rheintal
Unter Metall versteht die Chinesische Philosophie das Erz, die verborgenen Schätze. Nach der Chinesischen Medizin beherrschen die Organe Dickdarm und Lunge die Wandlungsphase Metall. Über beide Organe treten wir mit unserer Umwelt in Kontakt, die Abgrenzung erfahren wir durch unsere Haut. Es ist auch die Zeit der Lymphgefässe, eine Massage tut jetzt besonders gut.
Vor allem die Lunge stärkt durch die Aufnahme von Qi aus der Luft unseren individuellen Schutz, unser Immunsystem. Durch tiefe und entspannte Atmung können wir jetzt unsere Abwehrkräfte (das Wei Qi) stärken.
Psychisch gesehen steht im Mittelpunkt des Metallelements die Trauerarbeit, auch das Loslösen und Loslassen von Vergangenem. Das befreit die blockierten Energien und schafft Dynamik für neue Pläne und Vorhaben.
Die Wandlungsphase Metall steht auch für Gerechtigkeit und
vor allem für Ordnung. Ihre Farbe ist weiss.
Ingwer Tee gegen Erkältung
Der scharfe Geschmack des Ingwer kann jetzt in der kalten Herbstzeit innere Wärme und damit einen Ausgleich bringen.
Ich empfehle bei ersten Anzeichen einer Verkühlung ein bis zwei Tassen Tee mit Ingwer. Dazu nimmt man ein Stück frischen Ingwer, den es in den meisten Gemüseabteilungen gibt. Die graubraune Schale mit einem Kartoffelschäler entfernen und ein dünnes Stück des gelben Inneren abschneiden und mit dem Tee (zum Beispiel Grüntee) zum Aufbrühen in die Tasse geben. Dann 6 bis 10 Minuten ziehen lassen und den leicht scharfen Tee heiss trinken. Das sollte die aufziehende Grippe besiegen, sonst wiederholen.
Gesundheit!