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Offen sein für den
Erfolg
Wieso haben die einen Erfolg, die anderen
nicht? Das ist kein Zufall, sondern erfahrbar im so genannten „U-Prozess“. Den
vermittelte Erwachsenenbildner Niklaus Bayer am PräsidentInnen-Treffen der
Methodenverbände des Schweizer Dachverbandes Xund (DvXund) am 16. August in Thalwil
am Zürichsee.
Für TherapeutInnen wie auch für Verbände
stellen sich zeitweise grundlegende Fragen: Wer bin ich, wer sind wir? Welches
sind die richtigen Ziele? Ein nützliches Instrument ist da der U-Prozess,
besonders wenn es um neue und deshalb schwierige Situationen geht. Dann heisst
es oft: Her mit einem Konzept, und das wird dann meist auch sofort so umgesetzt.
„Das ist eben der übliche Fehler“, erläutert Gruppentrainer Niklaus Bayer im
Xund-Seminar. Aber wie sollte es anders gehen, mit diesem U-Prozess vielleicht?
Trainer
Niklaus Bayer erklärt den U-Prozess
Das Prinzip ist einfach: 7 Schritte, 4 Arten
der Aufmerksamkeit und 3 Öffnungen. Das ergibt einen Prozess, der Erfolg
verspricht. In einer Firma gehe das eine Woche oder auch ein halbes Jahr,
erklärt Niklaus Bayer, der neben seiner Haupttätigkeit bei der Caritas St.
Gallen ein gefragter Gruppentrainer ist. Für die über 30 Verbandsvertreter sei
das jedoch an einem Tag ein sehr komprimierter kurzer Einblick in die U-Methode.
Den Namen hat dieser Prozess von der grafischen Darstellung der einzelnen
Schritte in einer U-Form, auf dem die 7 Schritte aufgezeichnet sind. Wesentliche
Inhalte im Prozessablauf sind nach dem üblichen Sammeln von Ideen vor allem ein
Dialog-Prozess im Zwischenschritt und dann das „Presencing“, in welchem den
intuitiven Eindrücken Raum gegeben wird. Diese sind dann Grundlage für ein
erstes sofort Ausprobieren, einen Prototypen. Erst danach wird das Ziel oder ein
Produkt im Grossen verwirklicht.
Das verspricht Erfolg und lässt sich mit
Bekanntem verbinden: Auch mal auf den Bauch hören, oder zuerst einen Versuch im
Kleinen starten. Auch für den Dachverband Xund ein lohnender Prozess. Denn
spontan entwickelten die PräsidentInnen kreative Ideen, was alles neu angegangen
werden könnte, und zwar gleich, nächste Woche, nächstes Monat. „Ich habe noch
nie ein so starkes Gemeinsamkeitsgefühl bei einem solchen Treffen erlebt, wie
dieses Mal“, hiess es in der Schlussrunde. Das klingt doch schon sehr nach
Erfolg, und das nach nur ein paar Stunden U-Prozess.
Die theoretische Grundlage kommt aus dem
amerikanischen Führungs-Management und ist u. a. nachzulesen bei Otto Scharmer
„Theorie U: Von der entstehenden Zukunft her führen“ (auf Deutsch: Heidelberg
2009).

Neuer Xund-Geschäftsführer vorgestellt
Geschäftsordnungsmässig
beschäftigte sich das Treffen mit den Budgetzahlen und der Beitragshöhe, die im
Frühjahr diskutiert worden war. Und vorgestellt wurde von Cécile Cassini der
neue Geschäftsführer Urban Waltenspül, der bereits an einer neuen Website für
den DvXund arbeitet und ab 1. Januar 2011 die Geschäftsleitung übernehmen wird.
Zwischen Musikalität (Klavier) und
Management in der Computerbranche (Swisscom) bringt der Basler Urban Waltenspül
eine breite und fundierte Erfahrung für die Verbandsleitung mit. Er kennt die
KomplementärTherapie als Klient und bringt eine wohlwollende, nützliche
Aussensicht mit.
Was die TherapeutInnen interessiert, das
will Urban Waltenspül in den nächsten Wochen und Monaten bei persönlichen
Besuchen der Verbände ergründen. Sein Angebot sind Treffen mit den
Verbandsspitzen, auch Besuche von Vorstandssitzungen, und bereit wäre er auch
„wenn möglich eine Methode auszuprobieren“.
Cécile Cassini bleibt mit Gabriela Huber
Co-Präsidentin und kann nach fast zehn Jahren Aufbauarbeit für den DvXund auf
eine ereignisreiche Entwicklung zurückblicken: von den Anfängen der
Qualitätsentwicklung, dem Handbuch und den grossen Messeauftritten, der
Schaffung der Grundlagen für das Berufsbild KomplementärTherapie, der Einführung
der Passerelle KT, der vielfältigen berufspolitischen Vernetzung bis hin zur
Gründung der OdA KTTC.
„Während es in den letzten zehn Jahren mehr
um Qualitätsentwicklung und Professionalisierung ging, wird es in den nächsten
zehn Jahren noch mehr um das professionellere Auftreten nach Aussen und dies,
vor allem mit den neuen Medien, gehen“, meinte Cécile Cassini abschliessend.
DvXund Mitgliedsbeitrag
Die Frage der Mitgliedsbeiträge konnte nach
eingehender Diskussion einer einvernehmlichen Lösung zugeführt werden. Demnach
werden die Xund-Mitgliederverbände künftig pro Mitglied CHF 28 bezahlen (bisher
CHF 25), und jene grossen Verbände, die bereits direkt in der OdA KTTC Mitglied
sind, also dort nicht mehr vom DvXund vertreten werden, entrichten künftig einen
B-Mitgliedsbeitrag von CHF 13.
Mit diesem Kompromiss konnte das Budget des
DvXund auch für die Zukunft abgesichert werden. Der Budget-Ausgabenschwerpunkt
liegt jetzt bei der OdA KTTC, die vor allem für die Berufsfeldanalyse einen
gewaltigen Budgetbrocken von über CHF 300.000 aufbringen muss. Das Projekt
Berufsfeldanalyse wird jedoch vom BBT finanziell unterstützt.
Spätsommer – Erde-Zeit
Süsses tonisiert die Milz - zu viel davon macht sie nass
Der Spätsommer hat Einzug gehalten. Je nachdem ob als
Rechenbeispiel der 18 Tage Dojo-Zeit zwischen Sommer und Herbst oder wie wir es
auch als eigene Jahreszeit zwischen Mitte August und Mitte September empfinden,
nach der Sommerhitze die warme Zeit des Spätsommers, in der die Feuchtigkeit
eine grosse Rolle spielt.
Das Feuchte ist das Kennzeichen des Erd-Elements. Die Erde
transformiert, sie wandelt um und bietet damit die ideale Grundlage für das
Wachsen, für die Mitte und Grundlage aller Lebensprozesse. Ihre Farbe ist das
Gelb, das Goldgelb und der Geschmack das Süsse. In unserem Körper spiegelt sich
das Element Erde in Magen und Milz/Pankreas, sie zerlegen die Nahrung in Rein
und Unrein und bereiten die Körpersäfte auf.
Wenn die Körpermitte zunimmt
Das Süsse tonisiert die Milz, macht sie warmherzig und entspannt. Doch zu
viel davon ist auch nicht gut. Da der süsse Geschmack auch Feuchtigkeit bildet,
gleichzeitig Süsses die Speicherung anregt, ist der Zusammenhang von
Süssigkeiten und Übergewicht ein allgegenwärtiges Thema. Bekommt die Milz aus
chinesischer Sicht zu viel Süsses, wird sie nass und damit geschwächt. Die Folge
meist Übergewicht.
Psychisch gesehen fördert das Erd-Element kräftige Wurzeln,
eine Ruhe in der eigenen Mitte. Sorgen und Grübeln stören und schwächen das
Erd-Element und verlangen nach mehr Süssem (Heisshunger), was spontan beruhigend
wirkt. Immer mehr davon, legt sich an in Form von Feuchtigkeit und
Speichergewebe. So schliesst sich der Kreis und dann in der Folge der meist
immer enger werdende Gürtel um den Bauch.
Dies lässt sich bisweilen an den Zusammenhängen beobachten,
dass von Stress oder auch Sorgen geplagte Menschen ein Übergewichtproblem
herumschleppen, ohne dass sie mehr essen. Ähnliche Zusammenhänge erklärt auch
der Ernährungswissenschaftler
Udo Pollmer in seinen Büchern, in denen er den Diät-Wahnsinn anprangert, zum
Beispiel im
3SAT Interview "Wer Angst vor Essen hat, wird fetter".
Zwetschken-Knödel
Der Spätsommer versüsst uns die Jahreszeit mit herrlich süssen Früchten und
einer ganzen Reihe von Süssspeisen, von denen ich hier stellvertretend eines
meiner Lieblingsgerichte vorstelle: Österreichische Zwetschken-Knödel
500 g gekochte und geschälte Kartoffeln werden durchpassiert
und mit 100 g glattem Mehl, einem Ei und einem 40 g Stück Butter sowie einer Prise Salz
vermischt und zu einem lockeren Teig geknetet (für Hobbyköche geht es auch mit
Fertigteig). Mit der Teigmasse eine Rolle bilden und davon dicke Scheiben
abschneiden, die mit den gewaschenen und abgetrockneten Zwetschken gefüllt und
zu Knödeln geformt werden. Das Formen geht mit nassen Händen einfacher. In
leicht kochendem und leicht gesalzenem Wasser 5 Min. kochen und dann den in
gerösteten Butterbröseln vorsichtig wälzen. Vor dem Servieren mit Staubzuckern
bestreuen.
Zubereitung der gerösteten Butterbrösel: 2 - 3 Stück Butter in der Pfanne zergehen lassen und etwa
200 g Semmelbrösel dazugeben und
unter ständigem Umrühren goldgelb anrösten, etwas Zucker dazugeben, der leicht
karamellisieren kann. Nicht zu lange rösten!
Gutes Gelingen!

Der
Sommer im Zeichen von Herz und Feuer
Der Sommer ist
voll feuriger Dynamik und Wachstum. Diese Jahreszeit steht im Zeichen des
Feuer-Elements, es ist die Zeit des „Grossen Yang“, nach der Chinesischen
Medizin von Herz und Dünndarm sowie San Jiao und Perikard. Wir erleben eine
feurige Farbenpracht in der Natur, wohlriechende Düfte, das erfreut unser Herz.
Auch die Ernährung
steht im Zeichen der sommerlichen Feuerhitze, mit Fleisch vom Grill und einem
Schluck Wein. Wir Menschen öffnen uns nach aussen und verbringen viel Zeit in
der freien Natur. Wir erfreuen uns an langen Tagen mit viel Sonnenschein und
blauem Himmel und an lauen Sommernächten. Es ist die Zeit von Gartenfesten und
geselligem Beisammensein.
Feurig bitter ist jetzt der angenehme Geschmack unserer
Speisen und Getränke. Das Fleisch der Wandlungsphase Feuer ist das Lamm, die
Getreidesorte Hirse. Als Getränke schätzen wir jetzt besonders Bitteres, vor
allem Kaffee und Tee. Diese Getränke mit ihrem bitteren Geschmack wirken Hitze
senkend – bekannt aus den heissen Ländern, wo tagsüber jedem Gast heisser
Tee gereicht wird. Das kühlt und stillt den Durst.
Aber auch die bittere schwarze Schokolade soll hier
einmal hervorgehoben werden und ihr überaus günstiger Einfluss auf das Herz
(wieder Verbindung zum Feuer-Element). Nach einer Studie aus der Schweiz wird
der schwarzen „Schocki“ eine vorbeugende ja sogar heilsame Wirkung auf Herz
und Kreislauf bestätigt – wie übrigens aus anderer Sicht auch einem Glas
Rotwein am Tag – aber eben 1 Glas J
Das
Frühjahr im Zeichen des Holz-Elements
Das Frühjahr ist steht im Zeichen des Holz-Elements
und damit der Funktionen und Leitbahnen von Leber und Galle. Sie stärken die frühlingshafte
Aufbruchstimmung, alle Pläne, Visionen, die Kreativität beziehen ihre Kraft
aus dem Holzelement.
„Vorsicht, es geht ein kalter Wind“, sagen da oft
ältere Leute und meinen damit eine gewisse Anfälligkeit für Verkühlungen und
ein steifes Genick. Tatsächlich zieht der Gallen-Meridian über Nacken und
Schulter und ist dort für kalten Wind angreifbar, was in dem wichtigen
Akupunkturpunkt „Wind Teich“ (Gb 20 - Fengchi) seinen bildhaften Ausdruck
gefunden hat.
Ernährung: Die Kraft des Frühlings bezieht man in diesen Monaten aus allen
Nahrungsmitteln mit saurem Geschmack, sie werden dem Holzelement zugeordnet.
Fast alle sauren Lebensmittel haben eine erfrischende Energie, was für die
Holz-Organe (Galle und Leber) äusserst günstig ist. Ihre Wirkung besteht
darin, die Säfte des Körpers zu bewahren und die Substanz zu festigen.
Die
jährliche Erneuerung im Frühling beschert uns körperliche und emotionale
Flexibilität (biegsam wie junges Holz), auf welche die Holzorgane Leber und
Gallenblase bei ihrer Entgiftungs- und Verdauungsfunktion angewiesen sind.
Apfeltee
zum Entschlacken:
Hier
setzt mein Gesundheits-Tipp zur Jahreszeit an: Entgiften und entschlacken Sie
den Körper mit meinem Apfel-Tee.
Man
nehme:
1
Apfel – Sorte: Ida Red oder Cox-Orange
2
– 3 cm Zimt-Stange und 3 – 7 Stück Zimt-Nelken
1
Liter kochendes Wasser darüber schütten – 15 – 20 Min ziehen lassen und
abseihen
Trinken
Sie davon mindestens eine Liter pro Tag und das über eine Woche. Sie werden
sich frisch fühlen und den Frühling als gesunde Jahreszeit geniessen. J
Sektion
Komplementär-Therapie in
Liechtenstein gegründet
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Liechtensteins Therapeuten haben eine eigene
Sektion „Komplementär-Therapie“ in der Wirtschaftskammer gegründet. Die
bisherige Sektion Komplementärmedizin wurde in „Naturheilkunde“ umbenannt.
Diese Weichenstellung erfolgte aufgrund des neuen Gesundheitsgesetzes in
Liechtenstein, in dem neben anderen medizinischen Pflegeberufen nun auch
Traditionelle Chinesische Medizin TCM, Europäische Naturheilkunde TEN sowie der
Naturheilpraktiker aufgenommen wurden. |
Was ist Komplementär-Therapie?
Komplementär-Therapie üben in Liechtenstein künftig alle jene Therapeuten
aus, die nach entsprechender Qualifikation per Gewerbeschein vom Amt für
Volkswirtschaft zugelassen sind. Dazu zählen unter anderen die Methoden
Akupunkt(ur)-Massage, Atemtherapie, Cranio Sacraltherapie, Kinesiologie, Massage
sowie Shiatsu und weitere.
Komplementäre Therapie umfasst Beratung und
Behandlung nach Vorgabe der Gewerbebewilligung. Die gesetzliche Abgrenzung zu
den Gesundheitsberufen und der Naturheilkunde besteht darin, dass die Ausübung
dieser Tätigkeiten und die Behandlung von Kranken eine Bewilligung vom Amt für
Gesundheit voraussetzt. Damit orientiert sich die Komplementär-Therapie auch an
der laufenden Berufsbildentwicklung zum KT-Therapeuten in der Schweiz.
Erste Ziele der Sektion Komplementär-Therapie
in der Wirtschaftskammer Liechtenstein sind die Information der rund 300
gewerblichen Therapeuten im Fürstentum sowie die Präsentation der Komplementär-Methoden
in der Öffentlichkeit. Weitere Details sind noch in Vorbereitung. Die Gründungsversammlung
der Sektion Komplementär-Therapie erfolgt in den nächsten Wochen.
Weitere Informationen zum Thema
Akupunktur-Massage aus dem VeT-Radloff Newsletter
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Winterzeit
– Nierenzeit
Die
Monate Dezember und Januar sind die Zeit der Wandlungsphase Wasser. Die
Funktionskreise Blase und Niere haben jetzt ihre meiste Energie: das höchste
Yin! Die Wärme im Körper und die Abwehrkraft sind wesentlich von diesem
Funktionskreis abhängig, die Zusammenhänge erklärt von Peter Jeker.
Wärme
im Körper - Verlust durch Zitrusfrüchte und häufiges Essen
Die
Heizung im Körper, das „Feuer der Lebenspforte“ oder „ming-men huo“,
welches in den Nieren sitzt, läuft auf Hochtouren. Dieses Nierenfeuer ist
die Grundlage für die Verdauungskraft des Milz-Pankreas-Systems. Wenn
dieses Feuer schon im Herbst, oder das ganze Jahr hindurch übermässig
erschöpft wird, fehlt im Winter wesentliche „Heizenergie“.
Schwer
verdauliche, kalte Nahrungsmittel, wie Rohkost, Zitrusfrüchte
(Mandarinen, Clementinen und Orangen) und Anderes mehr, kühlen den Körper
stark aus und brauchen das Feuer des Milz-Pankreas-Systems und somit das
Feuer der Lebenspforte. Zuviel und zu häufiges Essen und dadurch ein ständig
arbeitender Verdauungstrakt, benötigen zusätzlich übermässige
Verdauungswärme der Milz-Pankreas-Systems. Scharfes Essen begünstigt
diesen negativen Effekt durch vermehrtes Schwitzen, was den Körper
wiederum zusätzlich auskühlt.
Abwehrkraft
- Immunsystem im Darm
Etwa
70% unseres Immunsystems sitzt in der Darmschleimhaut. Der Dickdarm steht
in einer energetischen Opposition zur Niere (Regel Mittag-Mitternacht).
Erschöpft sich das Nierenfeuer, hat das direkte Auswirkungen auf den
Dickdarm und dadurch auf unsere Abwehrkraft.
Auch
physiologisch leidet der Dickdarm unter den ungenügend verdauten
Nahrungsresten. Die Gär- und Faulgase, z.B. Methan- und Benzolalkohole,
belasten die Darmflora und wirken aggressiv.

Warmes
Essen spart Nieren-Energie und stärkt die Abwehrkraft
Dreimal
täglich warmes Essen schont die Verdauungssäfte und damit das
Nierenfeuer und die Darmflora. Dies verbessert unsere Abwehrkraft und
damit unser Immunsystem!
Unterstützende
Massnahmen zur APM-Behandlung: Moxa wirkt Wunder!
Der
Einsatz von Moxazigarren, gerade bei Kältesymptomatiken, wirkt tatsächlich
Wunder. Oft sind kalte Hände und Füsse, Darmschmerzen, Nocturie bis hin
zu Menstruationsbeschwerden daraus resultierenden Symptome.
Nachdem
durch eine manuelle Punktbehandlung der entsprechenden Punkte eine postive
Wirkung erzielt wurde, kann mit Moxa intensiviert werden. Die Patienten
entspannen spontan, schlafen ein, oder fühlen sich ganz einfach aufgewärmt.
Zusammen mit der konsequenten Warmkost und einigen Moxa-Anwendungen
verschwinden Kältesymptomatiken schnell und anhaltend.
Peter
Jeker – Insitutsleitung, Radloff Lehrinstitut
Passend
dazu auch ein Rezept für ein wärmendes
Frühstück
Meinungsbildung
zur Berufsprüfung
Nach
Gesprächen mit dem Bundesamt für Bildung und Technnologie -
BBT, welches
auf eidgenössischer Ebene Berufe anerkennt, ist im Dachverband Xund wie
auch in der OdA KT eine Meinungsbildung zur Form der Berufsprüfung
angelaufen. Nach wie vor steht das Ziel, einen eidgenössischen Abschluss
'KomplementärTherapie' zu schaffen, im Mittelpunkt der Bemühungen. Es
ist jedoch nicht klar, ob es sich dabei um einen Höheren Fachausweis oder
um eine Berufsprüfung handelt. Das war eines der Themen an der
ausserordentlichen Delegiertenversammlung des Dachverbands Xund am 13.
November in Zürich.
Sowohl der Höhere
Fachausweis, wie auch die Berufsprüfung sind Abschlüsse auf der Tertiärstufe.
Es ist dabei zu beachten, dass eine Höhere Fachprüfung eine
Fachhochschulabschluss gleichkommt. Es stellt sich daher die Frage, ob
dies für den Beruf des KT erstrebenswert ist oder nicht? Das BBT
signalisiert nun Verhandlungsbereitschaft und das Projekt kann somit in
eine weiter Phase treten.
VeT-Vorstand und
Lehrinstitut Radloff begrüssen diese Entwicklung und die Zielsetzung
einer eidgenössischen Prüfung, die nicht zwangsläufig akademischen
Ansprüche als Ausbildungsziel setzt. Das würde der Methode Akupunktur
Massage nicht gerecht. Wir denken auch, dass bei zu hohen
Qualifikationsstandards viele KollegInnen ausgeschlossen würden. Deshalb
geben wir derzeit der Entwicklung eines weniger hohen „Berufsdiploms“
den Vorzug.
Da es sich hierbei
um einen Meinungsbildungsprozess handelt, freuen wir uns natürlich auch
über Zuschriften und eure Meinung. Kommendes Jahr werden wir darüber
noch mehrmals diskutieren, wenn erste Gespräche stattgefunden haben. Für
die Komplementär-Therapien sind 2010 erste Weichenstellungen, aber noch
kein Ergebnis zu erwarten.
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Entflechtung
bei Xund – Wechsel im Vorstand
Beim
Dachverband Xund wurde mit November die geplante personelle Entflechtung
zwischen Xund-Vorstand und OdA KT umgesetzt. Neue Co-Präsidentin ist
Gabriela Huber, zusammen mit Stephan Moor, der im März 2010 als Geschäftsführer
in die OdA KT wechselt. Dann wird Cécille Cassini die Co-Präsidiale
einnehmen, bis sie im Juni Geschäftsführerin der OdA KT wird. Als Vorstände
verabschiedet wurden in einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung am
13. November 09 in Zürich Magdalena Fäh und Thomas Studer, die beide künftig
nur noch in der OdA KT arbeiten werden. In den Vorstand folgt nach Barbara
Frank, zwei weitere Vorstände werden noch gesucht. Die Aufgaben von Xund
und OdA KT sollen damit künftig entflechtet werden.
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ASCA
Symposium zu ADHS
Das
Aufmerksamkeits- bzw. Hyperaktivitäts-Syndrom AD(H)S stand im Mittelpunkt
des 5. ASCA Forums am 14. November im Züricher Volkshaus. Die 500
TherapeutInnen konnten sich interdisziplinär-fachübergreifend über den
aktuellen Stand in der Diagnose und Behandlung informieren.
Kindern
und Jugendlichen mit AD(H)S fehlt gewissermassen der Filter, um aus der
Vielzahl von Eindrücken im täglichen Leben etwa für eine gestellte
Aufgabe die wesentlichen Gedanken zusammenzufassen. 3 bis 5 Prozent sind
betroffen. Hauptproblem dieser Kinder und Jugendlichen ist eine Reizüberflutung,
weshalb sie meist „gereizt“ reagieren, aber auch mit grosser
Unsicherheit, im höheren Altern dann zum Teil mit Aggression.
Wichtiger
als Medikamente sind bei ADHS Verständnis, aber auch Zuwendung und Hilfe
sowie vor allem ganz klare Strukturen, klare Aufträge oder auch immer
wiederkehrende Abläufe, die Sicherheit geben. So lassen sich durch klare
Strukturen auch die Begleitsymptome wie Störungen im sozialen Verhalten
von Eltern. Lehrern und Therapeuten leichter in den Griff bekommen. Denn
jede ADHS-Situation ist individuell unterschiedlich, betonte Dr. Mercedes
Ogal aus Brunnen. Sie stellt auf ihrer Homepage www.kinderarztpraxis-brunnen.ch
auch Tipps für Eltern und Lehrer zur Verfügung. Vom „Zappelphillip“
bis zum „Hans guck in die Luft“, also vom unruhigen Kind bis zum verträumten
spannt sich der Symptombogen.
Akupunktur-Massge hilft bei ADHS
Die
Suche nach Ursachen und Auslösern für AD(H)S zeigt – über den gestörten
Dopamin-Stoffwechsel hinaus – eine breite Palette von Erkenntnissen. So
scheint den Kindern schon im Säuglingsalter gewissermassen Raum zu
fehlen. Unterschiedliche Studien verweisen auf traumatische Erlebnisse,
u.a. bei einer eingeleiteten und damit schnellen Geburt, die in der
Therapie etwa durch das Heranführen an frühkindliche Bewegungsmuster
aufgelöst werden können (Bernhard Prechter). Auch familiär-systemische
Problemstellungen können auf Kinder übertragen solche Symptome auslösen,
Erfahrungen mit der systemische Arbeit gekoppelt mit Homöopathie präsentierte
Dr. Barbara Schmid vom ZIS in Aarau.
Das
Messen der EEG-Hirnströme und die Beeinflussung der Hirnfrequenzen mit
Neurofeedback wiederum, wie das Susanne Schmid-Grether vorstellte, liefert
eindrückliche Ergebnisse. Fazit: Es gibt bei ADHS unterschiedliche Typen,
auf die je nach Muster die Verabreichung von Medikamenten (wie Ritalin und
Concerta oder das neue Strattera bzw. Dexamin) abgestimmt werden muss.
Und
last not least wurden bestimmte Nahrungsmittel bzw. deren Unverträglichkeiten
im Zusammenhang mit AD(H)S diskutiert. Hier im Zusammenhang auch die
Verabreichung von Omega-Fettsäuren, was neuerdings oft als Alternative zu
Ritalin (Methylphenidat) und anderen gesehen wird. Die von Dr. Elke
Strauch vorgestellten Ernährungskomponenten kurz gefasst: Omega-3 hilft
bei ADHS langfristig, Omega-6 bei Neurodermitis. Klarheit, ob etwa nötige
Mineralsalze fehlen, schafft hier die Haaranalyse (Haarbüschel zur
Analyse einschicken).
Links:
Dr.
Mercedes Ogal (Kinderärztin und Naturheilpraktikerin)
www.kinderarztpraxis-brunnen.ch
oder www.ogal.ch
ASCA
Forum http://www.asca.ch/upload/pdf/14.9.09%20ASCA_ProgrammA3_2009.pdf
Buch
zum Thema: „Wackelpeter und Trotzkopf“
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Kurse
und Veranstaltungen
Informationen
zur Ausbildung 'Akupunktur Massage nach Radloff'
Grundkurse
Informationen
zu methodenspezifischen Fortbildungen 'Akupunktur Massage nach Radloff
Methodenspezifische
Fortbildungen
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FQS Kurs 2010
08./09. Mai
Thema: APM und Leistungssport
mit Urs Neuenschwander
Anmeldung
Weitere
Informationen:
Verband
energetische Therapie, Sitz
Schweiz
Eichenstrasse 9
CH-9300 Wittenbach
Tel: +41 71 298 40 26;
Mail sekretariat@vet-int.ch
Website: http://www.vet-int.ch/
Lehrinsitut
Radloff
Institut für Akupunktur Massage AG,
Bachstrasse 72
CH-5034 Suhr,
Tel: +41 62 825 04 55;
Mail: kurse@radloff.ch
Website: http://www.radloff.ch
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