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Das
Behandlungskonzept beim Kinesio Taping beruht auf einer Beeinflussung der
oberflächlichen Muskel-Rezeptoren. Durch deren Stimulierung können
schmerzhafte Reize ausgefiltert werden.
In den
letzten eineinhalb Jahrzehnten wurde diese Behandlungsform bei verletzten
Spitzensportlern mit oft spektakulären Erfolgen eingesetzt, so im
Fussball bei David Beckham oder Marco Streller (FCB) oder auch im Radsport
bei Lance Armstrong.
Das Material
besteht aus einer luftdurchlässigen Acrylklebeschicht und einem
elastischen Baumwollstreifen. Das Tape wird meist ohne Spannung
aufgebracht und wirkt unauffällig im Hintergrund.
Wirkungsweise
Das Prinzip wurde vom Japaner Dr. Kenzo Kase Anfang der
70er Jahre entdeckt und entwickelt. Sein Ziel war es einerseits, die
Heilungskräfte des Körpers zu aktivieren, andererseits wollte Kenzo Kase
den Patienten "seine Hände mit nach Hause geben".
Für seine Behandlungen
beobachtete Kenzo Kase seine Patienten und deren Bewegungen sehr genau. Er
stellte dabei weit reichende Haltungs- und Bewegungszusammenhänge fest,
die mit Störungen oder Schmerzzuständen offenbar einen Zusammenhang
hatten - Beobachtungen, wie sie auch in der Osteopathie, der
Physiotherapie oder auch bei Rolfing oder bei der
Energetisch-Statischen-Behandlung gemacht werden.
Beweglichkeit
wiederhergestellt:
Unterstützt werden die körpereigenen Leistungs- und Heilungsprozesse,
und das über 24 Stunden. Dabei entstehen keine durch Nebenwirkungen
belastenden Effekte. Es werden beim Kinesio Taping keine Substanzen
eingesetzt, was vor allem für Leistungssportler und eventuelle Kontrollen
eine wichtige Voraussetzung ist. Das Kinesio Tape stellt in kürzester
Zeit wieder eine maximale Beweglichkeit her.

Einsetzbar:
Das Kinesio Tape kann 20 bis 30 Minuten vor dem Sport aufgebracht werden
und entwickelt dann zu richtigen Zeitpunkt die optimale Wirkung. Im
Zusammenhang mit speziellen Techniken wird das Kinesio Tape unter Spannung
aufgebracht und unterstützt dann spezielle Bewegungsabläufe.
Weil das Kinesio Tape sehr
elastisch ist und der Bewegung mit keiner Spannung entgegenwirkt, ist es
auch für den Wettkampfsport ideal einsetzbar.
Mehr Informationen zum Thema bei:

Literatur:
Es gibt zahlreiche Bücher zum Thema, eines davon ist:
"Kleb den Schmerz einfach
weg" - Klaus J. Groth und Ralph-E. Gericke
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